kdd-sessions: Rückblicke & Materialien | MPZ Leipzig
Hier finden Sie Themen, zentrale Gedanken und weiterführende Materialien aus den bisherigen kdd-sessions sowie Rückblick zur kdd-Regioalveranstaltung 2024 sowie der kdd-Präsenzveranstaltung („kdd-forum“) 2026.
Rückblicke auf die kdd-sessions
In dieser kdd-session ging es um die Frage, wie Schulen mit Fehlern, Unsicherheiten und Widersprüchen umgehen können, wenn neue Wege in Unterricht, Medienbildung und Schulentwicklung erprobt werden.
Ausgehend von einem Praxisfall aus einer Leipziger Schule wurden Spannungen zwischen Leistungsbewertung und Lernchance, Stolpersteine in Entwicklungsprozessen sowie Hemmnisse beim Technikeinsatz diskutiert. Dabei wurde deutlich: Eine offene Fehlerkultur braucht Räume, in denen Schwierigkeiten benannt, Erfahrungen geteilt und Vorhaben gemeinsam weiterentwickelt werden können.
Künstliche Intelligenz verändert Schule – nicht nur technisch, sondern auch kulturell, pädagogisch und gesellschaftlich. Aber wobei kann uns KI unterstützen, wo sind ihre aktuellen Grenzen? Wie kann sie die Welt verändern und was bedeutet das schon jetzt für den Unterricht ?
In dieser kdd-session haben wir gemeinsam erörtert, wie KI unsere Vorstellungen von Lernen verändert, welche Zukunftskompetenzen Schüler*innen jetzt brauchen und wie Unterricht in einer KI-geprägten Welt weitergedacht werden kann. Impulse aus der Praxis (Freies Gymnasium Borsdorf) und aus dem Projekt „ProKIS“ der Universität Münster haben dabei Orientierung gegeben und zum Austausch eingeladen.
Von der Universität Münster schaltete sich Christine Achenbach-Carret dazu, die kurz das „Projekt ProKIS“ vorstellte. Unter dem Titel „KI & Demokratie: Teilhabe, Reflexion und kritisches Denken im Unterricht und in der Schulentwicklung fördern“ erklärte die Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Fachdidaktik der Sozialwissenschaften der Uni Münster, wie KI-Chatbots für die demokratische Unterrichts- und Schulentwicklung genutzt werden können.
In dieser kdd-session #3 stand die Frage im Mittelpunkt, wie Jugendliche selbst zu Multiplikatoren für Medienkompetenz werden und ihre Schulkultur aktiv mitgestalten konnten. Gemeinsam mit den Initiatorinnen der Bildungsinitiative „Medienscouts in Sachsen“ und aktiven Scouts aus Leipziger Schulen wurde das Konzept vorgestellt. Die Teilnehmenden tauschten Erfahrungen aus und diskutierten, wie Peer-Education medienpädagogisches Wissen und einen reflektierten Umgang mit Medien im Schulalltag stärken konnte. Wie immer gab es Raum für individuellen Austausch und praktische Impulse für den Schulalltag.
Weitere Informationen unter www.mpz-leipzig.de/medienscouts
In dieser kdd-Session waren Lehrkräfte von Leipziger Schulen zu einem Austausch über den Umgang mit Smartphones an Schulen eingeladen.
Im Mittelpunkt stand die Diskussion über die Vor- und Nachteile eines möglichen Smartphoneverbots und den individuellen Umgang damit an den Schulen. In separaten Breakout-Rooms wurden aktuelle Regelungen zum Handyverbot an den Schulen Leipzigs, mögliche medienpädagogische Unterstützungsangebote sowie Konzepte bzw. Praxisbeispiele für einen gemeinsamen Umgang mit dem Smartphone in der Schule erörtert.
Weitere Informationen in der begleitenden >>> edumap
In der ersten Session wurden hilfreiche Tools für den Unterricht vorgestellt und dabei Relevanz und Nutzen von Tools wie tutory, H5P und Edumaps im Umfang der MeSaxMediathek diskutiert. Weitere Informationen finden sich in der begleitenden >>>edumap.
Rückblicke auf kdd-Präsenzveranstaltungen
Präsenzveranstaltung 2026 am 12.3.2026 in der Quartiersschule Ihmelsstraße
kdd-forum 2026 – Gemeinsam Schule gestalten – digital, innovativ, praxisnah
Beim kdd-forum 2026 kamen rund 140 Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie weitere pädagogische Fachkräfte zusammen, um sich über schulische Medienbildung und eine gelebte Kultur der Digitalität auszutauschen. Insgesamt beteiligten sich 16 Leipziger Schulen mit eigenen Impulsen und Praxisbeispielen.













In drei Themenbereichen ging es um digital gestütztes Selbstlernen, die aktive Gestaltung von Medienkompetenz sowie digital unterstützte Schul- und Unterrichtsorganisation. Die Vielfalt der Beiträge und Schulformen eröffnete zahlreiche Gelegenheiten für kollegialen Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen. Die positive Resonanz und der Wunsch nach weiteren Präsenzveranstaltungen zeigten, wie groß das Interesse an schulübergreifendem Austausch in Leipzig war.
Regionalveranstaltung 2024 am 14.3.2024
Das MPZ Leipzig hat sich zum Ziel gesetzt, Schulen auf dem Weg in eine Kultur der Digitalität – konkret und praktisch – zu unterstützen und insbesondere die Vernetzung mit Akteuren an anderen Schulen zu fördern.
Deshalb waren pädagogische Fachkräfte von Leipziger Schulen am Mittwoch, dem 14. März 2024 zur Regionalveranstaltung zur „Kultur der Digitalität“ in die Aula der Leipziger Humboldtschule eingeladen, auf der Good-Practice-Beispiele besonders gelungener Medienbildung aus allen Schulformen vorgestellt wurden.
Neben der Möglichkeit, ins Gespräch bzw. in den Austausch mit anderen Akteuren der Leipziger Schullandschaft zu kommen, wurden Unterstützungsangebote des MPZs aufgezeigt, um die neuen Herausforderungen der Digitalisierung in Kooperation zu bewältigen und gemeinsam bzw. voneinander zu lernen.
Programm
Die Veranstaltung bot zunächst zwei Impulsvorträge zu praxistheoretischen Perspektiven auf eine Schule in der Kultur der Digitalität:
- Digitalisierung und Kultur der Digitalität (Claudia Kuttner)
- Lernen in einer Kultur der Digitalität (Dr. Thomas Hickfang)
Good-Practice-Beispiele
Im Anschluss wurden Blitzlichter folgender Projekte und Ideen an Leipziger Schulen vorgestellt:
- KI: Einsatzszenarien im Fachunterricht (Schule am Barnet-Licht-Platz)
- KI: Einsatz im Englischunterricht der 9. Klasse (Schule am Weißeplatz)
- Tablets: Einsatz im Rahmen der Freiarbeit (Schule an der Messe-Allee)
- Tablets: iPad-Klassen in der Fachoberschule (Gutenbergschule)
- Infrastruktur: „Out of the Box“ – Smarter iPad-Verleih (F.-A.-Brockhaus-Schule
- VR: Einen Schultag im virtuellen Raum gestalten und erleben (Pablo-Neruda-Schule)
- 3D-Druck: Einsatzszenarien im Kunstunterricht (Geschwister-Scholl-Schule, Taucha)
- Robotik: Erste Begegnung mit der Welt der Informatik (MPZ Leipzig)
- Komplexe Leistung: Neu gedacht, in einer Kultur der Digitalität (F.-Schiller-Schule)
- Peer-to-Peer: Ausbildung und Einsatz von Medienscouts (W.-Heisenberg-Schule)
- Kompetenzen: Vom Lerntag zur Kompetenzwoche (Gerda-Taro-Schule)
- Konzept: Programmiercurriculum, Medienassistenz, Podcast „High Five“ (Schule 5)
An den Ständen der Schulen gab es einen angeregten Austausch unter allen teilnehmenden Akteuren.




















