kdd-forum: Kultur der Digitalität – kurz - digital - diskutiert.

Gemeinsam Schule gestalten – digital, innovativ, praxisnah

Kennen Sie das? Der Schulalltag stresst und der Austausch mit den Kolleginnen und den Kollegen gerade zu Medienbildungs- und Digitalisierungsthemen kommt viel zu kurz? An Leipziger Schulen gibt es eine Vielzahl von Ideen und Konzepte, die erfolgreich umgesetzt werden, aber mitunter zu wenig Beachtung finden. 
Haben Sie Lust, über die Erfahrungen anderer in den Austausch zu treten und von anderen zu lernen?

Mit dem „kdd-forum“ bietet das MPZ Leipzig im Frühjahr 2026 eine Plattform, auf der Sie zu erprobten bzw. innovativen Ideen im Bereich Digitalisierung und Medienbildung mit anderen Leipziger Lehrkräften in den Austausch treten können.

Melden Sie sich ab sofort und bis zum 25. Februar 2026 zum kdd-forum an!

Programmüberblick

„kdd-forum:
digital, innovativ, praxisnah 
Gemeinsam Schule gestalten“

Wann:
Donnerstag, 12.03.2026, 13:30–17:00 Uhr

Wo:
Quartiersschule Ihmelsstraße,
Krönerstraße 5, 04315 Leipzig

Geplantes Programm

13:30 Uhr            Begrüßung & Programmüberblick
14:00 Uhr            Impulse – Runde 1
14:40 Uhr            Impulse – Runde 2
15:20 Uhr            Impulse – Runde 3
15:50 Uhr            Offener Austausch
16:45 Uhr            Ausblick & Verabschiedung

kdd-forum: Was ist das?

kdd – das steht für Kultur der Digitalität. Das Forum bietet Lehrkräften aus Leipzig eine Plattform zum Austausch nach dem Motto „Von Leipziger Schulen für Leipziger Schulen“. Vorgestellt werden erprobte und innovative Unterrichtskonzepte aus den Bereichen Digitalisierung und Medienbildung. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen – sowohl unter Kolleginnen und Kollegen als auch mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Leipzig und des Landesamtes für Schule und Bildung. Erwartet werden bis zu 150 Teilnehmende.

Themenschwerpunkte und Impulse im Überblick

Inhalt
Wie können digitale Werkzeuge dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler selbstständiger, individueller und motivierter sowie wirksam lernen? In diesem Schwerpunkt sollen Konzepte und Methoden sowie damit verbundene Tools im Mittelpunkt stehen, die Selbstlernen unterstützen und Lernprozesse sichtbar machen. Gesucht sind Praxisbeispiele, die zeigen, wie digital gestütztes Lernen zu mehr Selbststeuerung und Verantwortung führen kann.

Impulse

Inhalt
Kinder und Jugendliche wachsen in einer digital geprägten Welt auf, in der sie u. a. Orientierung, aber auch Kompetenzen benötigen, um diese aktiv und gemeinschaftlich mitgestalten zu können. Dieser Schwerpunkt soll zeigen, wie Schulen Medienbildung kreativ und reflektiert umsetzen: von Projekten zur Medienkritik über Schülerinnen und Schüler als Medienscouts bis hin zu Film-, Podcast- oder auch Social-Media-Projekten. Hier geht es um Ideen, die Medien zum Thema und Werkzeug zugleich machen und dabei auf Partizipation von Schülerinnen und Schülern setzen.

Impulse

Inhalt
Ob Stundenplanung, Lernplattform oder Kommunikation im Kollegium – digitale Tools können den Schulalltag erleichtern. In diesem Schwerpunkt geht es um erprobte Lösungen, die Abläufe vereinfachen, Zusammenarbeit stärken und Transparenz fördern. Die Beiträge sollen zeigen, wie Möglichkeiten digital unterstützte Organisation Schule effizienter und zugleich gemeinschaftlicher machen kann.

Impulse

Themenschwerpunkte und Impulse im Detail

Themenschwerpunkt #1: Digital gestütztes Selbstlernen fördern

«Digital gestütztes Selbstlernen im Unterricht»

Schule: Klaus-Gottschalk-Schule – Oberschule der Stadt Leipzig

Impuls von: Lukas Kolde

Der Fokus des Impulses liegt auf der Demonstration des Lernmoduls in LernSax sowie der Nutzung des Open-Source-Tools H5P. Beide Instrumente unterstützen bei einer individuellen Lerngestaltung und fördern die Eigenständigkeit der Lernenden. Beispielhaft werden Unterrichtssettings aus dem Fach Informatik demonstriert. Gemeinsam wollen wir abschließend diskutieren, wie diese digitalen Tools den Unterricht bereichern, den Lernprozess personalisieren und gleichzeitig die Schüler:innen zur aktiven Auseinandersetzung mit den Inhalten anregen können. Der Austausch über Erfahrungen und mögliche Herausforderungen steht dabei im Mittelpunkt, um praxisorientierte Lösungsansätze für den Einsatz im Schulalltag zu entwickeln.

«Komplexwoche Weihnachtszauber – Unterricht via Edumaps»

Schule: Henriette-Goldschmidt-Schule – Berufliches Schulzentrum der Stadt Leipzig

Impuls von: Julia Jagiella

Es ist der Unterricht für eine Woche für vier Klassen (ERZ/HEP) in einer digitalen Mappe strukturiert. Neben Arbeitsaufträgen finden sich auch Zeitrichtwerte für die Bearbeitung, Teamtext-Dokumente sowie weiterführende Links und Reflexionsaufgaben in der Mappe. Es können „fachfremde“ Kolleginnen und Kollegen in den Klassen unterrichten. Austausch im Kollegium ist unbedingt notwendig: wer ist mit welcher Gruppe in dem Block bis wohin gekommen, wo muss ich weitermachen? Von den Fachschülerinnen und -schülern wird ein hohes Maß an selbstorganisiertem Lernen erfordert, sie müssen Probleme lösen, Kompromisse finden und einen Weihnachtsmarkt planen, zu dem nicht nur schulinterne, sondern auch externe Gäste wie Praxiseinrichtungen, Klientinnen oder Klienten etc. eingeladen werden. Es wäre auch möglich die Lernphasen an andere Orte zu verlegen, bspw. die Schülerinnen und Schüler zu Hause arbeiten zu lassen – dann müssten Videokonferenz-Sequenzen zwischengeschaltet werden.

«Lernwege öffnen – Digital gestütztes Selbstlernen am Beispiel des Geographie- und Biologieunterrichts»

Schule: Nachbarschaftsschule – Grund- und Oberschule der Stadt Leipzig mit besonderem pädagogischen Profil

Impuls von: Dr. Franziska Bader

Der Impuls stellt eine explorative Annäherung an den Einsatz von Genially und ArcGIS StoryMaps in den Fächern Geographie und Biologie der Klassenstufe 7 vor. Im Zentrum stehen erste Unterrichtsszenarien, die bewusst als offene Erkundungsräume gestaltet wurden, um Erfahrungen zu sammeln und die Möglichkeiten beider Tools im Hinblick auf digital gestütztes Selbstlernen auszuloten. Gezeigt werden Beispiele, wie Lernende über interaktive Karten, visuelle Module, kleine Forschungsaufträge und digitale Lernpfade eigenständig Inhalte erschließen können. Dabei werden nicht nur Chancen sichtbar, sondern auch Grenzen, Stolpersteine und Fragen, die sich aus der praktischen Erprobung ergeben haben.

«Nutzung von Moodle zum digital gestützten Selbstlernen»

Schule: Schule Ihmelsstraße – Oberschule der Stadt Leipzig

Impuls von: Martin Fiedler

An unserer Schule haben wir das Selbstlernkonzept „Lernbüro“ in diesem Schuljahr auf ein digital gestütztes Konzept umgestellt, indem wir Moodle-Kurse zur Bereitstellung der Lerninhalte nutzen. Neben der Reduktion des Organisationsaufwandes ermöglicht die Nutzung von Moodle die Kontrolle des Lernfortschritts durch die Lehrkräfte sowie die Förderung der Reflexionskompetenz der Lernenden. Durch den Funktionsumfang von Moodle gibt umfangreiche Erweiterungsoptionen für das Selbstlernen – u. a. durch interaktive Aufgaben und formatives Assessment während des Lernprozesses. Langfristig ergibt sich dadurch die Möglichkeit, die Lernenden durch individuelles Feedback zu unterstützen.  Die Lernenden bearbeiten an unserer Schule auf diese Weise Themenbereiche in den Fächern Deutsch und Englisch, aber das Konzept lässt sich auch auf andere Fächer übertragen.

«OPAL als Lernraum – Erfahrungen aus dem Unterricht»

Schule: Robert-Schumann-Schule – Gymnasium der Stadt Leipzig

Impuls von: Andreas Wasicki

In meinem Impuls berichte ich aus der praktischen Arbeit mit OPAL Schule im Unterricht. Ich stelle drei selbst erstellte Kurse vor: einen KI-Selbstlernkurs für das Fach Informatik sowie zwei Unterrichtseinheiten für die Klassenstufen 6 und 7 im Fach Geschichte. Anhand dieser Beispiele zeige ich, wie OPAL Schule konkret für Unterrichtsorganisation, selbstständiges Lernen, Austauschformate und Leistungsrückmeldungen genutzt werden kann. Dabei geht es bewusst nicht um ein „Best-Practice-Showcase“, sondern um ehrliche Erfahrungen aus dem Schulalltag: Was funktioniert gut? Wo entstehen unnötige Hürden? Welche typischen Fehler sollte man vermeiden? Ziel des Impulses ist es, Kolleginnen und Kollegen einen realistischen Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen von OPAL Schule zu geben und ihnen konkrete Ideen für den eigenen Einstieg oder die Weiterentwicklung bestehender Kurse mitzugeben. Ich freue mich außerdem auf den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, die bereits eigene Kurse erstellt haben oder OPAL im Unterricht nutzen.

Themenschwerpunkt #2: Medienkompetenz leben und aktiv gestalten

«Mitglieder des Arbeitskreises Medienpädagogik der Stadt Leipzig stellen sich und ihre medienpädagogischen Angebote vor»

Institution: Arbeitskreis Medienpädagogik der Stadt Leipzig

Impuls von: [Vereine werden noch ergänzt]

Im Rahmen dieses Impulses stellen Mitglieder des Arbeitskreises Medienpädagogik (AKMP) die Arbeit des Arbeitskreises sowie sich selbst und ihre konkreten medienpädagogischen Angebote für Schulen vor. Der AKMP ist ein Zusammenschluss engagierter Institutionen, die unterschiedliche Zielgruppen bei der Gestaltung zeitgemäßer Medienbildung unterstützen – von Beratung über Vernetzung bis hin zur gemeinsamen Umsetzung medienpädagogischer Projekte. Über medienpädagogische Unterstützungsangebote für Schulen hinaus können sich Lehrkräfte auch über Sachsen ältesten Medienwettbewerb für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Sachsen – die „VISIONALE Leipzig“ – sowie den „Fachtag Medienpädagogik“ informieren, die beide vom AKMP ausgerichtet werden. Weitere Informationen zum AKMP: https://visionale-leipzig.de/ueber-uns/ak-medienpaedagogik/ 

«Der Weg der Medienscouts – Vom ersten Impuls zum selbsttragenden System»

Schule: Gustav-Hertz-Schule – Gymnasium der Stadt Leipzig

Impuls von: Alexander Keßler mit Schülerinnen und Schülern

In diesem Impuls möchten wir Anregungen dazu geben, wie Sie Medienscouts an Ihrer Schule etablieren und unterstützen können. Das Konzept entsteht aus einem gemeinsamen Bedürfnis: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte erkennen, dass digitale Herausforderungen – von Social Media über Datenschutz bis hin zu Konflikten im Netz – immer komplexer werden und eine schülernahe, strukturierte Unterstützung benötigen. Lehrkräfte begleiten die Scouts in der Aufbauphase, schaffen organisatorische Rahmenbedingungen und geben methodische sowie fachliche Impulse, ohne den Prozess zu dominieren. So entwickeln die Jugendlichen eigene Themen, gestalten Workshops und gewinnen zunehmend Sicherheit – auch für Angebote an Eltern und Großeltern. Mit wachsender Erfahrung übernehmen die Medienscouts mehr Verantwortung: Ältere Scouts bilden neue aus, Ideen entwickeln sich weiter und Lehrkräfte wirken vor allem unterstützend. Ziel ist ein selbsttragendes, nachhaltiges Unterstützungsnetzwerk, das die gesamte Schulgemeinschaft in einer zunehmend digitalisierten Lebenswelt stärkt.

«Eintreten erwünscht – Wie Schülerinnen und Schüler interaktive VR-Räume selbst gestalten»

Schule: Schule 5 – Grundschule der Stadt Leipzig

Impuls von: Hanna König

Als Beispiel für kreative Medienarbeit wird das Konzept für eine Projektwoche in der 4. Klasse vorgestellt, bei der Kinder mit Hilfe von Delightex virtuelle begehbare Räume erschaffen. Das Projekt wurde in Kooperation mit dem MPZ Leipzig bereits mit zwei vierten Klassen umgesetzt. Der Impulsvortrag soll Einblick in die Vorbereitung, Planung und didaktische Umsetzung des Projektes geben und auf den partizipativen Charakter des Projektes und die Einbindung von (vorher ungeschultem) Lehrpersonal und Schülerinnen und Schülern fokussieren. Es soll vor allem auch Einblicke in mögliche (technische sowie didaktische) Komplikationen geben und wie man diesen vorbeugen kann. Im Impuls soll die Möglichkeit bestehen, sich die mit Delightex erstellten Räume selbst anzuschauen. Das Projekt ist in jeder Schulart denkbar, wozu gern ein Austausch zustande kommen darf. 

«Gut aufgepasst und zugehört – Unser tägliches Schulradio»

Schule: Kurt-Masur-Schule – Grundschule der Stadt Leipzig

Impuls von: Christiane Dubiel mit Katja Röckel (Hörfunk- und Projektwerkstatt e.V.)

In unserem Impuls stellen wir das Schulradio unserer Grundschule vor – ein Projekt, das Medienkompetenz lebendig macht. Wir zeigen, wie Kinder bei uns die Grundlagen journalistischer Arbeit lernen: spannende Fragen entwickeln, sicher mit dem Mikrofon umgehen, Interviews führen und Beiträge schneiden. Jeden Morgen um 7:50 Uhr werden die fertigen Beiträge über den Schulfunk im ganzen Haus ausgestrahlt – ein Ritual, das die Schulgemeinschaft stärkt und den Kindern eine echte Stimme gibt. Wir berichten aus der Praxis: Wie organisieren wir das Radio im Schulalltag? Welche Technik nutzen wir? Welche Erfolge und Herausforderungen haben wir erlebt? Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie sich solche Projekte nachhaltig umsetzen lassen und welche Chancen sie für Partizipation und Medienbildung bieten.

«Medienbildung am Gymnasium Ihmelsstraße»

Schule: Schule Ihmelsstraße – Gymnasium der Stadt Leipzig

Impuls von: Wiebke Schneider

Dieser Impuls zeigt am Beispiel des Gymnasiums Ihmelsstraße, wie sich ein nachhaltiges und ganzheitliches Medienbildungskonzept als Schulentwicklungsprozess anbahnen und im Curriculum verankern lässt. Im Mittelpunkt stehen die zentralen Voraussetzungen (gemeinsame Zielsetzung, Akzeptanz im Kollegium, Qualifizierung, fehlende Ressourcen, Infrastruktur und Verantwortlichkeiten) sowie eine sinnvolle Schrittfolge von der Konzeptidee über die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams bis zur konkreten Umsetzung im Unterricht und deren Evaluierung. Zudem werden typische Stolpersteine wie Finanzierung, Fortbildungsbedarfe und die wichtigsten Learnings aus der praktischen Einführung herausgearbeitet.

«Medienkompetenzkonzept – und nun? Chancen und Herausforderungen im schulischen Alltag»

Schule: Evangelisches Schulzentrum – Staatlich anerkannte Ersatzschule in freier Trägerschaft

Impuls von: Stefanie Kakoschke & Jens Nitschke

Nachrichten- und Informationskompetenz, Kommunikationskompetenz, KI-Kompetenz, kreatives Medienhandeln, Sicherheit und Datenschutz, Problemlösekompetenz… Wie kann Schule diesen vielfältigen Medienbildungsaufgaben in der digitalen Welt gerecht werden? In diesem Impuls stellen wir das Medienkompetenzkonzept unserer Schule vor, das Medienbildung als Querschnittsaufgabe versteht und praxisnah im Schulalltag verankert. Als Schulsozialarbeiter und Medienpädagogin geben wir Einblicke in unsere gemeinsame medienpädagogische Arbeit und zeigen exemplarisch einen Projekttag zur Medienreflexion in der 7. Klasse. Dabei wird sichtbar, wie Schülerinnen und Schüler lernen, kritisch mit digitalen Inhalten, Risiken im Internet und ihrem eigenen Medienhandeln umzugehen. Ausgewählte Methoden des Projektes werden praktisch erprobt. Anschließend reflektieren wir gemeinsam Herausforderungen der schulischen Medienbildung – von bewahrpädagogischen Haltungen über technische Rahmenbedingungen bis hin zur Frage, wie Jugendliche in ihrer medialen Lebenswelt abgeholt werden können. Ziel des Workshops ist es, Impulse für die eigene schulische Praxis zu geben, erprobte Materialien kennenzulernen und Raum für Austausch zu bieten.

«Mit Medien Demokratie leben: Peer-to-Peer-Empowerment durch Kreativität und Haltung»

Schule: Werner-Heisenberg-Schule – Gymnasium der Stadt Leipzig

Impuls von: Tina Ternes mit Schülerinnen und Schülern

Die Teilhabe am Projekt ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern, Demokratie- und Medienkompetenz aktiv zu erfahren. Wir fördern einen sicheren, verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien und verbinden Prävention mit der aktiven Gestaltung eigener medialer Produkte. Unsere Medienscouts gestalten Workshops und Präsentationen (z. B. zu den Themen Cybermobbing und Hate Speech), in die Mitschülerinnen und -schüler sowie Eltern aktiv eingebunden werden, produzieren Podcasts, betreuen den Social-Media-Kanal des Projekts, unterstützen uns im Eventmanagement und kümmern sich um Fotografie sowie die Gestaltung visueller Medien. Sie geben ihr Wissen an Mitschülerinnen und -schüler weiter und übernehmen somit Verantwortung für ein positives Schulklima. Wir betonen neben den Gefahren und Risiken bewusst die Chancen digitaler Medien. Kreativität, Teilhabe und Selbstwirksamkeit im Schulalltag zu erfahren ist uns wichtig. Gemeinsam mit Lehrkräften entwickeln die Medienscouts das Projekt demokratisch weiter und bringen ihre eigenen digitalen Erfahrungen ein. So entsteht eine lernende Schulgemeinschaft innerhalb einer „Kultur der Digitalität“. Für die Impulspräsentation planen wir eine interaktive Umsetzung. Wir werden Ihnen Beispiele aus der Praxis vorstellen, unsere Erfahrungen mit Ihnen austauschen und regen zur Diskussion an, welche Elemente Sie an ihrer eigenen Schule umsetzen können. Unsere Medienscouts und ich als Projektleitung freuen uns auf den gemeinsamen Austausch.

«Nachhaltige Medienkompetenzentwicklung durch schulische Peer-to-Peer-Ansätze»

Schule: F.-A.-Brockhaus-Schule – Gymnasium der Stadt Leipzig

Impuls von: Jenny Michael mit Schülerinnen und Schülern

Im Rahmen der schulischen Medienbildung übernehmen unsere Medienscouts die Durchführung von Beratungsangeboten sowie zahlreicher medienpädagogischer und selbst konzipierter Workshops. Ergänzend dazu fungieren unsere Mediensprechenden – ausgebildete Schülerinnen und Schüler in Anlehnung an das Konzept von Klassensprechenden – als verbindendes Element zwischen Medienscouts und Schülerschaft, leisten niedrigschwellige Unterstützungsangebote (beispielsweise in der Nutzung von Canva) und tragen zur Umsetzung schulischer medienpädagogischer Maßnahmen bei.

«Veranstaltungstechnik im Schulkontext für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte» 

Schule: Medienpädagogisches Zentrum Leipzig

Impuls von: Ludwig Klose, Bastian Bielig & Philipp Hänschke (angefragt)

Mit einer neuen Fortbildung hat das MPZ Leipzig auf den zunehmenden Bedarf an qualifizierten Fachkenntnissen in Schulen reagiert, um kulturelle und pädagogische Veranstaltungen eigenständig und sicher durchführen zu können. Lautsprecher aufbauen, Mischpult verkabeln und für den guten Klang sorgen – im Rahmen eines eintägigen Workshops wurden die Teilnehmenden für den verantwortungsvollen Umgang mit Tontechnik, Beleuchtung und Videoaufnahmen qualifiziert. Inhaltliche Schwerpunkte waren Aufbau, Bedienung und Abbau der Technik sowie die Reflexion didaktisch-methodischer Möglichkeiten, um Veranstaltungen als Lern- und Erfahrungsräume zu gestalten. Durch praxisorientiertes Arbeiten, kooperative Übungen und kollegialen Austausch konnten fachliche Kompetenzen erworben und gefestigt, aber auch ausgiebig herumprobiert werden. 
Das Konzept sah explizit ein Lernen auf Augenhöhe mit Schülerinnen und Schülern vor und involvierte somit zwei Generationen in eine Weiterbildung. Der Impuls stellt das Workshopkonzept und die erworbenen Erfahrungen vor.

Themenschwerpunkt #3: Schul- und Unterrichtsorganisation digital gestützt umsetzen

«Erfahrungsaustausch für iPad-Verantwortliche an Leipziger Schulen»

Institution: Medienpädagogisches Zentrum Leipzig

Impuls von: Ulrike Keucher, Boris Meißner & David Hartwig

Sie sind an Ihrer Schule für die Administration der iPads verantwortlich? Sie haben tolle Lösungen für alltägliche Probleme gefunden? Sie stehen vor Herausforderungen oder Fragen, über die Sie sich gern einmal mit anderen iPad-Verantwortlichen oder den zuständigen MPZ-Mitarbeiter/-innen austauschen würden? Wir laden Sie herzlich zum Austausch- und Vernetzungstreffen der iPad-Verantwortlichen im Rahmen des kdd-forum ein. Gern können Sie uns vorab schon Fragen, Probleme oder Themenwünsche zukommen lassen. Schreiben Sie dazu bitte einfach eine kurze Mail an ukeucher(ät;-)mpz-leipzig.de. Wir empfehlen Ihnen, zwei iPads Ihrer Einrichtung mitzubringen sowie Ihre Zugänge zum „Apple School Manager“ sowie zu „Jamf School“ bereitzuhalten, damit Sie gegebenenfalls einige Dinge gleich in der Praxis testen können.

«Papierlose Schulverwaltung | Selbstlernen digital mit Hilfe von Edumaps»

Schule: Johanna-Moosdorf-Schule – Gymnasium der Stadt Leipzig

Impuls von: Doreen Andriefski

In einer zunehmend digitalisierten Welt möchten wir eine zukunftsorientierte Schulverwaltung etablieren, die sowohl Effektivität als auch Zugänglichkeit ermöglicht. Unsere Idee zur papierlosen Schulverwaltung zielt darauf ab, den gesamten administrativen Ablauf an unserer Schule durch digitale Lösungen zu optimieren. Mit den Plattformen iServ und LernSax erhalten Sekretariat, Kollegium, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern die Möglichkeit, jederzeit und überall auf eine Vielzahl von digitalen Prozessen zuzugreifen. Von Profilwahl, Kurswahl, Unterrichtsmaterialien über Elternbriefe bis hin zu Abwesenheitsmeldungen können alle Beteiligten nahtlos und effizient miteinander kommunizieren und Informationen austauschen. Dieser Ansatz fördert nicht nur die Zusammenarbeit, sondern reduziert auch den Papierverbrauch erheblich. Darüber hinaus setzen wir auf Edumaps als innovativen Lernbegleiter für unsere Schülerinnen und Schüler. Diese Plattform unterstützt selbstgestützte Lernprozesse und bietet wertvolle Werkzeuge für individuelles Lernen. Ebenso ist Edumaps hervorragend geeignet für die Schulentwicklungsarbeit, da es die gesamte Schulgemeinschaft einbezieht und zur kontinuierlichen Verbesserung unserer Bildungsangebote beiträgt. Durch die Kombination von papierloser Verwaltung und digitalen Lernmethoden schaffen wir eine moderne Lernumgebung, die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte miteinander verbindet und gleichzeitig die Effizienz und Flexibilität unserer schulischen Abläufe verbessert. Werden Sie Teil dieser spannenden Entwicklung und erleben Sie die Vorteile einer digital gestützten Schule!

«Wie etabliere ich Tabletklassen in meiner Schule?»

Schule: Schule Ihmelsstraße – Gymnasium der Stadt Leipzig

Impuls von: Julia Ulbrich

Was braucht es, welche Schritte sind in welcher Reihenfolge sinnvoll – und wo liegen typische Stolpersteine? Im Fokus stehen die wichtigsten Meilensteine: von der ersten Idee über die Überzeugungsarbeit im Kollegium und bei Eltern bis zur Ausarbeitung eines tragfähigen pädagogischen Konzepts, der Einführung im Unterricht und einer Evaluation mit Rückmeldungen von Lernenden, Eltern und Lehrkräften. Dieser Impuls präsentiert eine Konzeptidee aus den Erfahrungen unseres ersten Jahres der elternfinanzierten Tabletklassen im Jahrgang 8 am Gymnasium Ihmelsstraße.

«Unterrichtsorganisation im Wandel – Praxiserfahrungen mit dem digitalen Noten- und Klassenbuch an der Klaus-Gottschalk-Schule»

Schule: Klaus-Gottschalk-Schule – Oberschule der Stadt Leipzig

Impuls von: Simon Bretscher

Seit sechs Jahren arbeitet die Klaus-Gottschalk-Schule mit dem digitalen Noten- und Klassenbuch von beste.schule. Hierzu möchte ich gerne einen Einblick in die Einführung und Etablierung dieses digitalen Noten- und Klassenbuches an meiner Schule geben und dabei auf die Vorteile im Schulalltag, aber auch auf Schwierigkeiten bei der Umsetzung eingehen. Im Impulsvortrag zeige ich kurz die grundlegenden Funktionen des Noten- und Klassenbuchs auf, um dann konkrete schulinterne Vorgaben zu erläutern. Dazu möchte ich neben Fragen aus dem Plenum unter anderem auf folgende Inhalte eingehen: Bewährte Funktionen des Noten- und Klassenbuchs; Einbinden des Kollegiums; schulinterne Vorgaben zur Eintragung; Kontrolle der Eintragungen; Einbinden von Schülerinnen und Schülern sowie Eltern; administrative Aufgaben.

Weitere Informationen

Anmeldung:    bis zum 25. Februar 2026 via https://link.leipzig.schule/kdd-forum2026

Wir freuen uns, wenn Sie sich das Datum für das kdd-forum bereits jetzt vormerken und wir am 12. März 2026 mit Ihnen in den Austausch kommen dürfen!

Im März 2024 hat das Medienpädagogische Zentrum (MPZ) Leipzig erstmalig eine übergreifende Präsenzveranstaltung für die Schulen der Stadt Leipzig durchgeführt.
Aus dieser erfolgreichen Veranstaltung ist u. a. das Online-Format der „kdd-sessions“ hervorgegangen. Seit Frühsommer 2025 lädt das MPZ zu diesem neuen Online-Veranstaltungsformat ein. Dabei steht „kdd“ exemplarisch für die »Kultur der Digitalität« und zugleich für das Motto des kurzweiligen Fortbildungsformates: „kurz – digital – diskutiert“.

Das Fortbildungsformat bringt Lehrkräfte, Schulkoordinatorinnen, Schulleitungen, Schulsozialarbeiterinnen oder PITKos etc. aus Leipzig zusammen, um sich in kurzweiligen Online-Treffen über aktuelle Themen schulischer Medienbildung auszutauschen, auf Grundlage erfolgreicher Praxisprojekte voneinander zu lernen und sich aktiv untereinander zu vernetzen. 

Aufgrund der positiven Resonanz wollen wir neben den regelmäßigen Online-Veranstaltungen auch das Format einer Präsenzveranstaltung fortführen.