kdd-session: Kultur der Digitalität – kurz - digital - diskutiert.
Das Online-Veranstaltungsformat zu Digitalität an Leipziger Schulen
Digitale Technologien und Medien prägen unsere gesellschaftlichen und kulturellen Lebensbedingungen. Sie transformieren Kommunikation, Interaktion und Produktion. Dieser Wandel kennzeichnet das Zeitalter der »Kultur der Digitalität« und hat große Auswirkungen auf Schule und Unterricht.
Was braucht es, um Lehrkräfte auf dem Weg zu einer »Kultur der Digitalität« zu unterstützen und Medienbildung noch fester in den Alltag an Leipziger Schulen zu integrieren?
Das MPZ hat sich zum Ziel gesetzt, Schulen auf dem Weg zu einer gelebten »Kultur der Digitalität« – konkret und praktisch – zu unterstützen und insbesondere die Vernetzung mit Akteuren an anderen Schulen zu fördern. Eine wiederholt sehr erfolgreiche Netzwerkveranstaltung zur »Kultur der Digitalität« im Frühjahr 2026 stellte klar: es gibt eine Vielzahl an innovativen Projekten der Medienbildung in Leipzig und ein klares Interesse nach fachlichem Austausch und der Möglichkeit des Voneinander-Lernens unter Leipziger Schulen.
kdd-sessions
Seit Frühsommer 2025 lädt das MPZ zum Online-Veranstaltungsformat kdd-sessions ein. Dabei steht „kdd“ exemplarisch für die »Kultur der Digitalität« und zugleich für das Motto des kurzweiligen Fortbildungsformates: „kurz – digital – diskutiert“.
Das Fortbildungsformat bringt Lehrkräfte, Schulkoordinatorinnen, Schulleitungen, Schulsozialarbeiterinnen oder PITKos etc. aus Leipzig zusammen, um sich in kurzweiligen Online-Treffen über aktuelle Themen schulischer Medienbildung auszutauschen, auf Grundlage erfolgreicher Praxisprojekte voneinander zu lernen und sich aktiv untereinander zu vernetzen.
Programm
Die nächste Session findet am Mittwoch, dem 3. Juni 2025 um 14 Uhr online statt.
Wir betrachten, wie Schulen mit Fehlern, Unsicherheit und Widersprüchen produktiv umgehen können. Ein Praxisfall aus einer Leipziger Schule eröffnet dabei den Blick auf Leistungsbewertung, Medienbildungskonzepte sowieTechnik-Einsatz und lädt zum gemeinsamen Austausch ein.
Jede kdd-session beginnt mit einer kurzen Einführung in das Thema und einer aktivierenden Frage oder einem konkreten Praxisbeispiel aus Schule. Im Mittelpunkt steht ein kompakter Impuls, der den Perspektivwechsel der Kultur der Digitalität mit schulischer Praxis verbindet. Daran schließen sich strukturierter Austausch, gemeinsame Reflexion und Vernetzung an. Die Sessions leben von der Beteiligung der Teilnehmenden: Eigene Erfahrungen, Fragen und Beispiele guter Praxis sind ausdrücklich willkommen. So entsteht ein kurzes, dialogisches Online-Format, das Orientierung gibt und Anregungen für die eigene Schule mitnimmt.
Online via BigBlueButton
(Nach erfolgreicher >>> Anmeldung wird der Einwahllink kurz vor der Veranstaltung per Mail zugesendet)
Überblick zur Online-Veranstaltungsreihe
Session #5:
„Scheiter heiter? Fehlerkultur und professionelles Lernen in der Kultur der Digitalität“
Termin: Mittwoch, 3. Juni 2026 14:00 – 15:30 Uhr
Die kdd-sessions finden 2–4 Mal pro Schuljahr mittwochs bzw. donnerstags in der Zeit von 14–15:30 Uhr statt.
Ausblick
kdd-session #6
Mi 9.9. – Gut informiert ins Schuljahr: Wie Schulwebsites Orientierung und Transparenz schaffen
kdd-session #7
Mi 11.11. – Mehr als ein Dokument: Medienpädagogisches Konzept wirksam entwickeln
>>> zum Rückblick auf bereits vergangenen kdd-sessions & Veranstaltungen
Inhalt kdd-session #5
Gute Ideen, neue Formate, viel Engagement – und trotzdem verwandelt sich ein Vorhaben in der Praxis manchmal nicht wie erhofft in ein positives Ergebnis.
Die kdd-session #5 fragt, wie an Schulen mit Fehlern, Unsicherheit und Widersprüchen umgegangen werden kann, dass daraus gemeinsames Lernen statt Bloßstellung oder Abbruch entsteht.
Die Session bietet Breakout-Räume für individuellen Austausch, gefolgt von einem Praxisaustausch und Networking. Im Anschluss haben Teilnehmende die Möglichkeit, direkt mit dem MPZ-Team und den Referentinnen Fragen zu klären und Impulse für eigene medienpädagogische Vorhaben zu erhalten.
Die Teilnehmenden sind aufgerufen, eigene Ideen und Beispiele guter medienpädagogischer Praxis einzubringen.